Konzept

Das Nardiniheim bietet als eigenständiger Fachbereich der Bildungsstätte St. Wolfgang eine ganzjährige, vollstationäre Betreuung und Erziehung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer geistigen Behinderung (n. §53, SGB XII)

Der Arbeitsschwerpunkt liegt im pädagogischen und therapeutischen Bereich; notwendige Leistungen der Grund- und Behandlungspflege können in einem vertretbaren Rahmen erbracht werden.

Im Sinne einer ganzheitlichen Förderung unserer HeimbewohnerInnen legen wir sehr großen Wert auf die intensive Zusammenarbeit mit der St. Wolfgangschule

Rahmenbedingungen

Das Nardiniheim bietet Raum für drei Wohngruppen mit jeweils maximal neun Heimplätzen. Des Weiteren stehen ein Hauswirtschaftsraum, ein Elternsprechzimmer, ein Heimbüro, ein Konferenz- und Mehrzweckraum, sowie im Keller Lager-, Therapie- und Werkräume zur Verfügung.

Direkt vor dem Heimgebäude liegt der heimeigene Garten mit Rasen – Freifläche und Spielplatzgeräten. Die Möglichkeiten der Gesamteinrichtung, wie Hart-, und Fußballplatz, sowie das Schwimmbad können mitgenutzt werden. Angrenzend an das Gelände der Bildungsstätte liegt der Stadtpark.

Besonders hervorzuheben ist die Nähe zur Straubinger Innenstadt (ca.10 Minuten Fußweg), sowie zum Eishockey – Stadion der DEL – Mannschaft Straubinger Tigers und zum Bahnhof.

In den Räumen der Bildungsstätte St. Wolfgang arbeiten die hauseigenen Fachdienste (Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie). Somit können unsere BewohnerInnen das therapeutische Angebot ohne großen Aufwand nutzen.

Zielgruppe

Das Nardiniheim bietet Heimat für geistig- und mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche im Alter von (in der Regel) 3 – 21 Jahren. Alle Kinder des Nardiniheimes besuchen die schulvorbereitende Einrichtung bzw. Schule zur individuellen Lebensbewältigung der Bildungsstätte St. Wolfgang.

Aufgrund der strukturellen Rahmenbedingungen können momentan nicht aufgenommen werden:

  • Säuglinge und Kleinkinder
  • Klienten mit durchgehendem intensivem medizinischem Pflegebedarf
  • Klienten mit einer schwerwiegenden psychischen Zusatzerkrankung
  • Klienten mit erheblicher selbst- und/oder fremdgefährdender Verhaltensproblematik

Zusammenarbeit mit Eltern und Personensorgeberechtigten

Das Nardiniheim legt sehr großen Wert darauf, dass unsere Kinder und Jugendlichen akzeptiertes Mitglied ihrer eigenen Familie bleiben. Wir achten darauf, dass die Kontakte und Beziehungen zu den Angehörigen aufrechterhalten, gepflegt und gefördert werden.

Dies geschieht durch

  • regelmäßige Heimfahrts-Wochenenden
  • regelmäßige Familienaufenthalte im Rahmen der Schulferien
  • regelmäßige telefonische Konakte
  • ggf. durch Besuchstermine für die Familienangehörigen

Zielsetzung

Wir sind davon überzeugt, dass für Menschen mit Behinderung ein erfülltes Leben darin besteht, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen, das so weit wie möglich in die Gesellschaft und in die christliche Gemeinschaft eingebunden ist.

Unsere Erziehung schafft dafür Voraussetzungen, in dem sie folgende Ziele anstrebt:

  • eine möglichst weitgehende lebenspraktische Selbstständigkeit
  • ein angemessenes Sozialverhalten im Gruppenverband
  • das Erlernen von notwendigen Verhaltensweisen für die Integration in die Gesellschaft
  • die Entwicklung der persönlichen Identität

Als Lernfelder dafür dienen

  • die Arbeit in den Heimgruppen
  • gruppenübergreifende Maßnahmen
  • gezielte Einzel- oder Gruppenförderung im realen gesellschaftlichen Umfeld

Für jeden Heimbewohner werden individuelle Betreuungspläne erarbeitet. Diese dienen der Fortschreibung und Überprüfung der gesteckten Ziele.

Das ganze Konzept als pdf gibt es hier: